
Jean-René Germanier
|
2022
|
ROT
Humagne Rouge
Humagne Rouge
Valais
,
Schweiz
86
REVIEW
Dunkles Granatrot. Dieser Bad Boy brauchte wirklich eine Menge Luft. Eine eher zurückhaltende Nase mit roter Frucht und sehr interessantem Lakritz, das eine Weile blieb, bevor es schließlich verschwand. Danach kamen Kiefer, rote Früchte und ein Hauch von getrockneter Cranberry sowie Erdbeersaft zum Vorschein. Knochentrocken mit unzähmbaren Tanninen und einer mittelhohen Säure. Am Gaumen eher erdig mit einer Nuance von extrem trockenem Erdbeersirup, wobei es ihm etwas an Charakter und Präzision fehlte. Der Nachgeschmack erinnert an Kiefernnadeln. Es ist ein komplexerer Wein, bei dem du Geduld mitbringen und bereit zum Erkunden sein musst. Nach zwei bis drei Stunden wird er aber ziemlich spannend.
Dunkles Granatrot. Dieser Bad Boy brauchte wirklich eine Menge Luft. Eine eher zurückhaltende Nase mit roter Frucht und sehr interessantem Lakritz, das eine Weile blieb, bevor es schließlich verschwand. Danach kamen Kiefer, rote Früchte und ein Hauch von getrockneter Cranberry sowie Erdbeersaft zum Vorschein. Knochentrocken mit unzähmbaren Tanninen und einer mittelhohen Säure. Am Gaumen eher erdig mit einer Nuance von extrem trockenem Erdbeersirup, wobei es ihm etwas an Charakter und Präzision fehlte. Der Nachgeschmack erinnert an Kiefernnadeln. Es ist ein komplexerer Wein, bei dem du Geduld mitbringen und bereit zum Erkunden sein musst. Nach zwei bis drei Stunden wird er aber ziemlich spannend.
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FEB '26
DAS WEINGUT
Jean-René Germanier ist seit 1896 der Fels in der Brandung von Vétroz. Das liegt vor allem daran, dass sie eine riesige Rettungsmission für den Cornalin gestartet haben, bevor dieser die Weinwelt für immer ghosten konnte. Anstatt zuzusehen, wie traditionelle Rebsorten in der Geschichte verschwinden, machten sie sie zu echten Wallis-Ikonen. Gleichzeitig pflanzten sie Syrah und Amigne an Hängen an, die so steil sind, dass selbst eine Bergziege den Besuch zweimal überdenken würde. Jede Flasche fängt eine authentische, frische Alpenatmosphäre ein.
Jean-René Germanier ist seit 1896 der Fels in der Brandung von Vétroz. Das liegt vor allem daran, dass sie eine riesige Rettungsmission für den Cornalin gestartet haben, bevor dieser die Weinwelt für immer ghosten konnte. Anstatt zuzusehen, wie traditionelle Rebsorten in der Geschichte verschwinden, machten sie sie zu echten Wallis-Ikonen. Gleichzeitig pflanzten sie Syrah und Amigne an Hängen an, die so steil sind, dass selbst eine Bergziege den Besuch zweimal überdenken würde. Jede Flasche fängt eine authentische, frische Alpenatmosphäre ein.
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DER WEIN
Nach 12 Monaten in Edelstahltanks verlässt diese Bio-Suisse-zertifizierte Abfüllung endlich den Keller. Der Wein wächst auf einem Fundament aus Schwemmland, Schiefer und Gletschermoränen vom rechten Rhone-Ufer.
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